Von der technischen Dokumentation zur belegten Entscheidung an der Anlage.
HydraulikDoc verbindet Anlagenregister, technische PDF-Dokumentation und Zustandsdaten zu einer kontrollierten Beweiskette. Eine Antwort ohne gültige Quellenmarke wird verworfen und gar nicht erst gespeichert. Jeder Entwurf bleibt Entwurf, bis eine berechtigte Person ihn annimmt, ablehnt oder eskaliert.
Indexiertes Handbuch
Layout-Extraktion · Tabellen erhalten
Frage
Welches Anzugsdrehmoment gilt für die Verschraubung an Baugruppe B?
Angenommen
Quelle vorhanden45 Nm
[S1] Wartungshandbuch, Seite 23, Tabelle 4.2
Verworfen
keine Quellenmarke„Üblicherweise liegt das Drehmoment bei etwa 40 bis 50 Nm.“
nicht persistiert · kein Export
DEMO Synthetisches Beispiel aus einem fiktiven Handbuch.
Mechanismus
Wie es funktioniert
Der Ablauf von HydraulikDoc in den Schritten, die im Produkt tatsächlich existieren. Der Schritt in Gold ist der, an dem ein Mensch entscheidet.
- 01
Asset-Registrierung
Anlage mit Standort und Kritikalität
context
- 02
Dokument-Intake
Validierung, Malware-Scan, private Speicherung
guarded
- 03
Layout-Extraktion
Text, Tabellen und Struktur aus dem technischen PDF
parse
- 04
Hybrid Retrieval
Tenant-gefilterte Evidenz, keine Fremdmandanten
scoped
- 05
Quellengebundener Entwurf
Ohne gültige Quellenmarke wird verworfen
cited
- 06
Human Review
Annehmen, ablehnen oder Experten anfordern
gate
- 07
Nachweis-Export
Nur akzeptierte Ergebnisse, rollenbegrenzt
export
Architektur
Zehn Ebenen, jede mit einer festgelegten Rolle
Der Produktionspfad ist bewusst auf eine Cloud-Umgebung begrenzt, damit Identität, Speicherung, Suche und Löschung einem einzigen Berechtigungsmodell folgen.
- Edge
- Web Application Firewall, TLS, Rate Limiting und Bot-Regeln vor der Anwendung.
- Identität
- Microsoft Entra ID mit App-Rollen und Idle-Timeout statt anwendungseigener Benutzerverwaltung.
- Compute
- Container mit Managed Identity und schreibgeschütztem Dateisystem, mindestens zwei Replikate.
- Dokumente
- Privater Objektspeicher mit Malware-Prüfung beim Upload; keine öffentlichen Objekt-URLs.
- Extraktion
- Layout-Extraktion mit Tabellenerkennung als eigener Schritt vor jedem Modellaufruf.
- Retrieval
- Hybride Volltext- und Vektorsuche mit verpflichtendem Tenant-Filter.
- Generierung
- Temperatur 0, versionierter Prompt, Zitatvalidierung als harte Bedingung.
- Fachdaten
- PostgreSQL mit erzwungener Row-Level-Security, private Netzwerkanbindung.
- Secrets
- Key Vault und Managed Identity; statische Service-Keys sind in Produktion ausgeschlossen.
- Lifecycle
- Täglicher Job mit eigener Datenbankrolle löscht abgelaufene Daten aus Index, Speicher und Datenbank.
Die Architektur ist als Infrastructure-as-Code hinterlegt. Ob eine konkrete Instanz regional, vertraglich und organisatorisch geeignet ist, bleibt Deployment-Evidenz und wird pro Kundeninstanz nachgewiesen — nicht aus dem Code abgeleitet.
Funktionen
Was das Produkt konkret leistet
Asset-gebundene Dokumentation
Dokumente hängen an einem registrierten Asset mit Standort und Kritikalität – nicht in einem anonymen Dateiablagen-Pool.
Strukturierte Extraktion inklusive Tabellen
Technische PDFs werden über Layout-Extraktion aufbereitet, sodass Grenzwerttabellen und Kennfelder abfragbar bleiben.
Hybrid Retrieval mit erzwungenem Tenant-Filter
Volltext- und Vektorsuche laufen ausschließlich über mandantengefilterte Evidenz. Das Modell darf nur diese Evidenz verwenden.
Zitatvalidierung als Sperre
Ein Output ohne gültige Quellenmarke wird verworfen und nicht persistiert. Fehlende Belege führen zu keiner Antwort, nicht zu einer plausiblen.
Deterministische Zustands- und Fluidbewertung
Zustands- und Ölindikatoren werden regelbasiert gegen anlagenbezogene Betriebsgrenzen bewertet – nachvollziehbar und ohne Modellvarianz.
Review-gebundener Export
Nur akzeptierte Ergebnisse lassen sich durch Rollen mit Export-Berechtigung als Nachweis ausleiten.
Veränderung
Vorher, mit SBS, nachher
Vorher
- Grenzwerte stehen in einem PDF, das in der Schicht niemand durchsucht.
- Antworten entstehen aus Erfahrung und lassen sich nicht belegen.
- Dokumente liegen in einer Sammelablage ohne Bezug zur Anlage.
HydraulikDoc
Nachher
- Dokumente hängen am registrierten Asset mit Standort und Kritikalität.
- Antworten führen Quelle und Seite mit; ohne Beleg entsteht keine Antwort.
- Nur menschlich angenommene Ergebnisse sind exportierbar.
Für wen es gebaut ist
- Servicetechnik und Instandhaltung
- Instandhaltungsleitung und Reliability Engineering
- Fluid- und Zustandsüberwachungs-Spezialisten
- IT-Betrieb, Informationssicherheit und Datenschutz
Umgebung und Anbindung
- Azure AI Document Intelligence
- Azure AI Search
- Azure OpenAI
- Microsoft Entra ID
- PostgreSQL Flexible Server
Aufgeführt sind ausschließlich Anbindungen, die im Produkt umgesetzt sind. Weitere Schnittstellen klären wir vor einem Pilot statt sie hier zu behaupten.
Governance
Grenzen und Nachweise
Was das Produkt sicherstellt — und was es ausdrücklich nicht entscheidet.
- Modell-, Deployment-, Region-, Prompt-, Zeit-, Nutzer- und Quellenprovenienz werden pro Entwurf gespeichert.
- Row-Level-Security in PostgreSQL inklusive Tenant-Stammdaten, mit getrennter Lifecycle-Rolle.
- Prompt-Injection-Abwehr und gesperrte Verwendungszwecke greifen vor jedem Modellaufruf.
- Löschung und Fristablauf werden über Dokumentspeicher, Suchindex und Datenbank propagiert und auditiert.
- Keine autonome Maschinensteuerung, keine Safety-PLC-Anbindung, keine Beschäftigtenleistungsbewertung.
HydraulikDoc in Lösungen
Weiterführend
Was gut mit HydraulikDoc zusammenarbeitet
Weitere Lösungen für technische Nachweis- und Dokumentenprozesse: NormPilot bündelt die Auditsicht, FlowCheck AI+ die kaufmännische Nachweiskette dahinter.
Nächster Schritt
HydraulikDoc im eigenen Kontext prüfen
Wir zeigen den Ablauf an Ihren Unterlagen — oder an synthetischen Beispieldaten, wenn das für einen ersten Termin passender ist.